Belastungen, negatives Denken, Probleme, Stress
Uraschen,
Auslöser, Symptome, Behandlung
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- Stress ist die Volksstörung
Nr. 1.
- Stress ist unangenehm,
belastend, beeinträchtigend und ungesund.
Stress zählt zu den häufigsten und gleichzeitig zu
den am meisten unterschätzten Krankheitsverursachern.
- Zahlreiche Studien belegen,
dass etwa 2/3 aller Krankheiten direkt oder indirekt durch
Stress (mit)verursacht werden. Fast 30% der Arbeitnehmer in der
EU, über 40 Millionen, leiden an stressbedingten Gesundheitsproblemen.
Die Stressschäden kosten den Unternehmen und der
Volkswirtschaft jährlich viele Milliarden Euro.
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- Stress entsteht zum einen aufgrund
tatsächlicher Belastungen (objektive Stressoren),
zum anderen aufgrund individueller Denk- und Einstellungsmuster
sowie erworbener psychoneuronaler Reaktionsmechanismen
(subjektive Stressoren).
Objektive
Stressoren sind etwa
Schlafentzug, Verletzungen, Krankheiten, Hitze, Kälte, Lärm,
Reizüberflutung, Überlastung, monotone Arbeit, Unter-
und Überforderung, schlechte Lebens- und Arbeitsbedingungen,
Nichterfüllung wesentlicher Bedürfnisse.
Subjektive
Stressoren sind vor allem
negative Denk- und Einstellung-Muster, die wir
aufgrund unserer Erfahrungen (Erziehung, Schule, Beziehungen,
Erlebnisse) im Laufe des Lebens erworben haben.
Derartige Stressoren sind etwa die Neigung zu Ungeduld, Ärger,
Kränkung, Wut, Eifersucht, Neid, Unsicherheit, Angst, Feindseligkeit,
Dominanzstreben oder Konkurrenzdenken, zudem unangemessene Situationsbeurteilungen,
Schwarzsehen, Hineinsteigern, vermeintlicher Zeit- und Leistungsdruck,
unrealistische Erwartungen, Enttäuschungen, eingebildete
Bedrohung oder Hilflosigkeit.
Darüber hinaus aktivieren negative psychoneuronale Steuerprogramme
alleine aufgrund der Wahrnehmung eines Reizes, ganz ohne Bewertung,
emotionale Überreaktionen. Reflexartig auftretende Emotionen
wie Angst oder Wut führen in der Folge zu massiven Stresszuständen
und irrationalem Fehlverhalten. Die Grundlagen für diese
sog. spontanen Mandelkernerregungen sind oft traumatische
Erlebnisse wie schlimme Ereignisse, Unfälle, Schicksalsschläge,
Panikattacken oder sehr alte bzw. sehr oft abgelaufene Reiz-Reaktions-Geschehnisse.
- Wir Menschen sind das Produkt unserer Erbanlagen
und unserer Erfahrungen im bisherigen Leben.
- Im Laufe unseres
Lebens entwickeln sich auf der Grundlage der erlebten Umstände,
Situationen, Ereignisse und Beziehungen sowie der individuellen
Reaktionen unsere psychoneuronalen Programme. Aufgrund
verschiedenartigster Erfahrungen entwickeln sich sowohl konstruktive
als auch destruktive Programme.
- Unser Denken,
unser Fühlen und unser Handeln ist nur im Rahmen unserer
Programme möglich - also vorprogrammiert.
- Wie wir gerade
denken, fühlen, reagieren und handeln, hängt von unseren
persönlichen Programmen, unserer aktuellen Verfassung
und den gegebenen Umständen ab.
- Bestimmte Programme
werden in bestimmten Verfassungen von bestimmten Auslösereizen
mehr oder weniger aktiviert oder gehemmt.
In guter Verfassung und im entspannten Zustand können
wir auf einen relativ großen Teil unserer Programme zugreifen.
Wir sind sehr kreativ und flexibel.
Auf einem hohen Aktivierungsniveau, wenn wir erregt, angespannt,
gestresst sind, laufen häufig die angeborenen und
alten, gut eingelernten Muster ab. Unsere Kreativität
und unser Aktionsrepertoire sind eingeschränkt.
In Extremsituationen, etwa bei Todesangst, sind unsere
individuellen Möglichkeiten äußerst gering.
Wir kämpfen, flüchten oder resignieren, ähnlich
wie die Tiere.
Eine neue Studie zeigt: bis zu 90% unserer Personen-
und Situations-Bewertungen und Folgereaktionen
sind falsch. Die Auswirkungen sind leidvoll und teuer:
Missverständnisse, Fehler, Selbstüberschätzung,
Sorglosigkeit, Unsicherheit, Pessimismus, Probleme, Stress, Konflikte,
Frust, Engagement-Defizite, Produktivitäts-Verluste, Kosten,
Krisen, Krankheit
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Die daraus resultierenden
Stress-Symptome können sich auf vielfältige
Weise äußern:
Innere Unruhe, Nervosität,
Schlafstörungen, Müdigkeit, Verspannungen, Kreuz- und
Rückenschmerzen, Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen,
Essstörungen, Magen-Darm-Störungen, Atemstörungen,
Herz-Kreislauf-Beschwerden, Blutdruck- und Durchblutungsstörungen,
Schwindel, Sexualstörungen, Ängste, Panikattacken,
Depressionen, beschleunigter Alterungsprozess, Störungen
des Immunsystems, Alkoholprobleme oder Verhaltensstörungen.
Lange anhaltender und massiver Stress kann schließlich
zum Burnout-Syndrom führen - Erschöpfung, Depressionen,
Ängste, geistige Leere, körperliche Störungen,
Arbeitsunfähigkeit ..... |
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- Neben der Bereinigung einer
belastenden Lebenssituation (wenn möglich) sind Entspannungsverfahren
zur Stressdämpfung und kognitive Verfahren zur Gedankenkontrolle
und Einstellungsänderung relativ einfache und wirksame Maßnahmen.
Damit werden Stressreaktionen vermindert oder verhindert. Man
ist auch in einem schwierigen Umfeld ruhiger, konzentrierter,
sicherer und belastbarer.
- Entspannung alleine ist oft
zu wenig. Nach einer
Ruhephase tauchen die destruktiven Denkmuster häufig wieder
auf und die negativen Folgereaktionen werden aufs Neue aktiviert.
Ein Umdenken im Sinne eines richtigen, angemessenen
Denkens kann das erfolgreich unterbinden.
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- Therapie-,
Trainings-Schritte
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- Autogene Entspannung
- Das Entspannungstraining
beinhaltet Übungen des Autogenen Trainings in vereinfachter,
optimierter Form. Das von Dr. Kriechbaum entwickelte optimierte
Autogene Training ist leichter zu erlernen, wesentlich einfacher
in der Anwendung und sehr zuverlässig in der Wirkung. Als
Atem-Meditation bewirkt das Training eine tiefe Entspannung,
einen starken Stressabbau und eine heilsame Regeneration. Zudem
ermöglicht eine schnell wirksame Entspannungstechnik, die
Relax-Atmung, ein rasches Abschalten und Entspannen im
Alltag.
Übungen: Schwereübung und Atemübung, bei Bedarf
Wärmeübung, Herzübung, Sonnengeflechtsübung,
Stirnübung
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- Selbstreflexion und Selbsterkenntnis
- Wesentliche Schritte zur Bewältigung
und Optimierung sind die Ist-Zustand-Analyse und die Erkenntnis,
dass eine Unbefriedigtheit von bestimmten Bedürfnissen bzw.
persönliche Probleme gegeben sind und dass man selbst verantwortlich
ist, eine Verbesserung herbeizuführen.
- Auf der Grundlage dieser Erkenntnis
werden entsprechende Schlussfolgerungen gezogen: Welche
Notwendigkeiten und Wünsche bestehen? Welche Alternativen
gibt es? Welche Konsequenzen sind mit den verschiedenen
Alternativen verbunden? Welche Alternative ist zurzeit die beste
Wahl (bzw. das geringste Übel)? Welche
Strategien und Maßnahmen sind geeignet, die
definierten Ziele zu realisieren?
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- Selbstkontrolle
durch Richtiges
Denken
- Neben der Autogenen Entspannung
zur Stressdämpfung ist das Richtige Denken eine
sehr effiziente Maßnahme zur Problem-Bewältigung und
Optimierung.
- Es zielt darauf ab, negative
Kognitionen zu kontrollieren und zu neutralisiren, konstruktive
Kognitionen zu aktivieren und diese skuzessive zu verinnerlichen.
Vor allem gilt es, die destruktiven Gedankenmuster, die eine
Menge Schaden anrichten, konsequent zu bekämpfen. Bleibt
das negative Muster im Kopf, hat das konstruktive Denken keine
wirkliche Chance. Die negativen Kognitionen vergiften weiterhin
die Psyche. Ähnlich, als würde man in eine verdorbene
Speise wohlschmeckende Delikatessen mixen. Es würde einem
trotzdem übel davon.
Die Erarbeitung einer Bewertungs- und Einstellungs-Änderung
ist mitunter eine subtile Kunst, die nur erfahrene Experten
beherrschen. Zum einen können bei Betroffenen Widerstände
gegen Änderungen entstehen, zum anderen soll keine wirklichkeitsfremde
Schönfärberei oder Selbsttäuschung betrieben werden.
Richtig gemacht, können relativ
rasch beachtliche Erfolge erzielt werden.
Technuken: Gedanken-Stopp, Gedanken-Neutralisierung, kognitive
Umstrukturierung, Autosuggestion, Emotionale Konditionierung,
Visualisieren
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- Wirkungen
- Die gezielte und regelmäßige
Anwendung des Trainings-Programms, was oft nur wenige Sekunden
in Anspruch nimmt, bewirkt eine Veränderung von unangemessenen
und destruktiven Bewertungen und Einstellungen, eine Kontrolle
von negativen Denk-, Gefühls-, Ausdrucks- und Verhaltensreaktionen
sowie eine Verminderung von negativem Stress und Stress-Symptomen.
- Abbau von
- unangenehmen Stressreaktionen wie innerer Unruhe, Aufgeregtheit, Nervosität,
Angespanntheit, Verspannungen,
Merkfähigkeits- und Konzentrationsproblemen,
Schlafstörungen, vegetativen Störungen (Herz-, Kreislaufbeschwerden,
Blutdruck- und Durchblutungsstörungen,
Atemstörungen, Magen-Darm-Problemen, Kopfschmerzen),
Leistungsschwäche,
Erschöpfung, stressbedingten Immunstörungen
- negativen Gedankenmustern wie Grübeln, Probleme-Wälzen,
Schwarzsehen, Persönlich-Nehmen,
Zweifeln, Hadern, Jammern, Selbstvorwürfen,
innerliches Schimpfen, Hineinsteigern
- belastenden Emotionen wie Ärger, Frustration, Lustlosigkeit,
Aggressionen, Ängsten, depressiven Verstimmungen,
Kränkung, Unsicherheit, Hilflosigkeit,
Peinlichkeits-, Versagensgefühlen, Schuldgefühlen
- destruktiven Verhaltensweisen wie unsicherem, arrogantem, aggressivem,
trotzigem Auftreten,
Zaudern, Vermeiden, Zurückziehen
- negativen Auswirkungen wie Missverständnissen, Konflikten,
Leistungsbeeinträchtigung, Misserfolgen, Unzufriedenheit,
Depressionen, gesundheitlichen Problemen
beschleunigten Alterungsprozessen durch die Verminderung
der zellschädigenden freien Radikale
Förderung
von
- konstruktiven Gedankenmustern
wie angemessenen Bewertungen,
Schlussfolgerungen und Einstellungen
- positiven Emotionen wie Gelassenheit, Lockerheit, Zuversicht,
Sicherheit, Ausgeglichenheit
positiven Körperreaktionen wie innerer Ruhe, Konzentration,
Schlaffähigkeit, vegetativer Stabilität
positiven Verhaltensweisen wie Entscheidungen-Treffen,
Inangriffnehmen, angemessenem
Auftreten, angemessener Kommunikation
positiven Auswirkungen wie Belastbarkeit, Stabilität,
Wohlbefinden, geistiger Fitness, Gesundheit,
Leistungsfähigkeit und Erfolg, Entschleunigung
von Alterungsprozessen sowie einer selbstbewussteren,
positiveren und attraktiveren Ausstrahlung
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Einzel-Sitzungen und
Kleinst-Gruppen
- Einzel-Sitzungen: ab 4 x 50 Minuten,
pro Sitzung 80.-
2-Personen-Sitzungen: ab 4 x 70 Minuten,
pro Sitzung 110.- für 2 Personen
- 3-Personen-Sitzungen: ab 4 x 90 Minuten,
pro Sitzung 150.- für 3 Personen
Krankenkassen-Zuschuss möglich
Terminvereinbarung: 01/505 17 78 oder per Email
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Der nächste Gruppen-Kurs
Kurs: 4 x 2 Stunden, 6., 13., 20., 27. März
2012, jeweils 18h - 20h,
bei Bedarf auch 15.30 - 17.30
198.- pro Person, inkl. Unterlagen, Buch, Trainings-CD
- Ort: 1040 Wien,
Johann-Strauß-G. 28
- Ermäßigungen
bei Gruppen-Kursen
- Bei Anmeldung von 2 oder
mehr Personen erhalten Sie eine Ermäßigung von
20%.
Studenten und Arbeitslose erhalten, wenn Kurs-Plätze
zur Verfügung stehen, bei Vorlage einer Bestätigung
eine Ermäßigung von 20%.
Krankenkassen-Zuschuss möglich
zum Anmelde-Fomular
Die nächsten Workshops
Intensiv-Workshop: 3 Stunden, 8. Mai,
18h - 21h
ab 79.-
pro Person, inkl. Unterlagen, Buch, MP3s, Trainings-CD &
Trainings-Uhr (99.- )
- Ort: 1040 Wien,
Johann-Strauß-G. 28
Näheres & Anmeldung
Weitere Auskünfte:
01/505 17 78 oder per Email
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